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Konzert von "Daniels Chor aus Moskau" in der Margarethenkirche in Krofdorf begeisterte

Von:
"rk.moos@web.de" <rk.moos@web.de>
An:
"Rüdiger Soßdorf alternative" <kreisredaktion@giessener-allgemeine.de>, "WNZ Lokalredaktion" <lokalredaktion.wnz@mittelhessen.de>, "Barnikol Ute" <oea-kirchenkreise-braunfels-wetzlar@ekir.de>, "Ursula Küppers" <47uk@gmx.de>
Datum:
14.04.2018 15:32:01
Musik macht ohne Gewalt die Türen auf!

Wettenberg-Krofdorf-Gleiberg (mo)
Klanglich umarmt und in ihrer Seele berührt wurden die Besucher am
Freitagabend in der evangelischen Margarethenkirche in Krofdorf, die
sich für das Konzert mit dem "Daniels Chor aus Moskau" entschieden
hatten. Pfarrer Schaaf empfand das ebenso und formulierte nach dem
tollen Klangerlebnis: "Das war ein wunderschönes Konzertereignis, ein
Geschenk in Zeiten  des erwachenden Frühlings. Danke, dass Sie uns auch
im ersten Teil des Konzertes mit hineingenommem haben in ihren Glauben
und wir spüren durften, dass wir als orthodoxe und evangelische Christen
einen Herrn haben, den wir verehren und anbeten dürfen".
Die vier Männer des Daniel-Chores, mit begnadeten Stimmen, alle
ausgebildete Sänger und Chorleiter, standen stimmlich für einen
kompletten großen Chor, wenn sie ihr Klangvolumen ausschöpften, schien
die Kirche zu klein. Leiter der Gruppe ist Prof. Dr. Vladislav Belikow,
der mit seinen Sängern des Daniels Chores zwei Monate im Jahre und das
schon seit über 20 Jahren auf Tournee im deutschsprachigen Raum
unterwegs ist, führte in gut verständlichem Deutsch durchs vielfältige
musikalische Programm. Er stellte Titel, Komponisten und Besonderheiten
der Gesangsbeiträge vor. Wichtig war es Prof. Belikow hervorzuheben,
dass der Daniel-Chor in der ökumenischen Arbeit unterwegs ist und
Brücken schlagen möchte. "Musik macht ohne Gewalt die Türen auf", so der
Chorleiter.
Mit dem Lied und dem Ruf: "Christus ist auferstanden - er ist wahrhaftig
auferstanden" und dem Ostergesang, praktiziert in noch dunklen Kirchen
in Rußland, die Karnacht dokumentierend, der Ostern folgt, geprägt durch
Licht und Freude über die Auferstehung Jesu, begannen die vier Sänger
ihr zunächst geistliches Programm. Die  mit weit ausladenden Melodien
russisch orthodoxer Kirchenmusik, ihre Zuhörer mit zartem Pianissimo bis
zum laut schallenden Fortissimo auf ergreifende  Art  forderten und zu
überzeugten. Es erklangen das Ave Maria, das Mariengebet, das Vaterunser
auf russisch und der bekannte Choral "Ich bete an die Macht der Liebe"
auf russisch und deutsch vorgetragen. Wie bei den Feiern der orthodoxen
Kirche wurden alle Lieder im ersten Teil des Programms ohne
instrumentale Begleitung gesungen. Das änderte sich mit der Überleitung
in die melancholisch-verträumten russischen Volksweisen wie "Es steht
ein Soldat am Wolgastrand", Melodien aus Franz Lehars Operette "Der
Zarewitsch". Nun kam auch das Piano zum Einsatz. Weiter erklangen: das
"Steppenlied", die Klosterlegende von den "12 Räubern" und weitere
bekannte russische Volksweisen. Das Ende bildete der Othodoxe
Segenswunsch und ein wunderbares Abschiedslied das noch lange in den
begeisterten Zuhörern nachklang. Mit unter den Besuchern war auch das
Ehepaar Küppers, das sich mit um die Partnerschaft des Kirchenkreises
"Braunfels-Wetzlar" mit dem unweit von Moskau gelegenen Tambow kümmert.

Bild (mo) Daniels-Chor aus Moskau begeisterte in der Margarethenkirche
in Krofdorf